Berufsschau half mir bei der Entscheidung

Joos Janik
Janik
im 3. Lehrjahr Schreiner EFZ

Mit meinen Noten am Progymnasium hätte ich ohne weiteres das Gymnasium besuchen können. Das kam für mich aber nicht infrage. Ich wollte lieber einen praktischen Beruf erlernen. Heute befinde ich mich bereits im zweiten Ausbildungsjahr meiner vierjährigen Ausbildung zum Schreiner EFZ. Dafür ausschlaggebend war die Berufsschau. Ich dachte mir, es könnte nicht schaden, etwas mehr Informationen über die Berufswelt zu erhalten, bevor ich mich definitiv auf eine Richtung festlege. Als ich die Berufsschau besuchte, erkannte ich die vielfältigen Karrieremöglichkeiten, die man mit einer Lehre hat.

Am meisten angesprochen hat mich auf Anhieb der Beruf, den ich jetzt erlerne: Schreiner. Das traditionelle Handwerk ist faszinierend. Man arbeitet mit einem natürlichen Produkt und ist drinnen und draussen tätig. Gefragt sind nicht nur handwerkliches Geschick und ein präzises Auge, sondern auch mathematische und geometrische Skills. Besonders gefällt mir auch die Arbeit mit den zum Teil computergesteuerten Maschinen, und dass ich am Abend jeweils ganz konkret sehe, was ich während des Tags geleistet habe. Darum bin ich wirklich glücklich in meinem Beruf, auch wenn es hie und da herausfordernde Zeiten gibt.

Für mich war es der richtige Entschluss, diese Berufslehre in Angriff zu nehmen – und zwar gleich auch verbunden mit der Berufsmatura. Ich kann allen, die in der Sekundarschule (egal ob Zug A, E oder P) vor der Laufbahnwahl stehen, nur empfehlen, die Berufsschau zu besuchen. Mir hat sie bei der Entscheidung geholfen. Und ich bereue keinen Moment, den Schritt in Richtung Berufsausbildung gemacht zu haben.

 

Janik, 17 Jahre
im 3. Jahr in Ausbildung zum Schreiner EFZ mit BM