Berufsansicht

Pflegefachmann/-frau FH (BSc)

Pflegefachleute FH (Bachelor of Science) übernehmen anspruchsvolle praktische Aufgaben sowie Führungsverantwortung in diversen Fachbereichen der Pflege. Sie entwickeln Pflegemassnahmen, neue Konzepte und Methoden, beteiligen sich an der Qualitätssicherung und an Forschungsprojekten.

Berufsfelder
Gesundheit
Branchen
Pflege und Betreuung

Tätigkeiten

Verfügt über eine generalistische Ausbildung und vertiefte Kenntnisse in der professionellen Pflege sowie im Umgang mit Auswirkungen von Krankheiten und Therapien. Erfasst den Pflegebedarf von Patientinnen und Patienten, plant entsprechende Massnahmen, führt Interventionen durch und überwacht die Durchführung. Kann auch an Forschungsprojekten und an der Weiterentwicklung von Pflegekonzepten sowie in der Ausbildung tätig sein.

Ausbildung

Grundlage

Fachhochschulgesetz FHSG vom 6.10.1995 mit Änderung vom 17.12.2004

Bildungsangebote

  • Berner Fachhochschule, Bern
  • Hochschule für Gesundheit, Freiburg (d+f)
  • FHS St.Gallen
  • HES-SO Wallis Hochschule für Gesundheit, Visp
  • Kalaidos Fachhochschule Schweiz, Zürich
  • ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur

Dauer

  • 3 Jahre, Vollzeit
  • 4-4½ Jahre, berufsbegleitend
  • Dipl. Pflegefachpersonen: 1½-2½ Jahre, berufsbegleitend

Ausbildungskonzept/-inhalte

In der Regel finden etwa zwei Drittel der Studienzeit an der Fachhochschule und ein Drittel in Praktika in Gesundheitsinstitutionen statt. Einige der modularen Studiengänge sind generalistisch (mit Pflicht- und Wahlmodulen), andere bieten Vertiefungsrichtungen an. Berufspraktisches, theoretisches und wissenschaftliches Fachwissen zu Themen wie Gesundheit, Krankheit und Pflege wird vermittelt. Detailinformationen über den unterschiedlichen Studienaufbau und die Inhalte sind bei den einzelnen Fachhochschulen erhältlich.

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom "Bachelor of Science [FH] in Pflege"

Grundlage

Hochschulförderungs- u. Hochschulkoordinationsgesetz HFKG vom 30.9.2011 (Stand 1.1.2015)

Bildungsangebote

  • Berner Fachhochschule, Bern
  • Hochschule für Gesundheit, Freiburg (deutsch und französisch)
  • FHS Fachhochschule St.Gallen
  • HES-SO Wallis Hochschule für Gesundheit, Visp
  • Kalaidos Fachhochschule Schweiz, Zürich
  • ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur

Dauer

  • 3 Jahre, Vollzeit
  • 4 bis 4½ Jahre, berufsbegleitend
  • dipl. Pflegefachpersonen: 1½ bis 2½ Jahre, berufsbegleitend

Ausbildungskonzept/-inhalte

In der Regel finden etwa zwei Drittel der Studienzeit an der Fachhochschule und ein Drittel in Praktika in Gesundheitsinstitutionen statt. Einige der modularen Studiengänge sind generalistisch (mit Pflicht- und Wahlmodulen), andere bieten Vertiefungsrichtungen an. Es wird berufspraktisches, theoretisches und wissenschaftliches Fachwissen zu Themen wie Gesundheit, Krankheit und Pflege vermittelt. Weitere Informationen über den Studienaufbau und die Inhalte sind bei den einzelnen Fachhochschulen erhältlich.

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom "Bachelor of Science [FH] in Pflege"

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität und
  • Eignungsabklärung und
  • Praktikum im Gesundheitswesen (Interessierte ohne Vorbildung in der Pflege müssen Zusatzmodule von insgesamt 12 Monaten absolvieren, die vor, während oder im Anschluss an das Regelstudium stattfinden.) Kein Vorpraktikum / Vorbereitungsjahr absolvieren müssen in der Regel Fachfrauen / Fachmänner Gesundheit EFZ mit Berufsmaturität sowie Inhaber/innen einer Fachmaturität Gesundheit, eines SRK-Diploms oder eines HF-Abschlusses eines Gesundheitsberufs. zusätzlich
  • je nach Vorbildung Zusatzausbildung in Naturwissenschaften

Über Details informieren die Fachhochschulen. Je nach Vorbildung und Fachhochschule kann ein verkürzter berufsbegleitender Studiengang besucht werden.

In der Regel gilt:

  • Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität
  • Eignungsabklärung
  • Praktikum im Gesundheitswesen (Interessierte ohne Vorbildung in der Pflege müssen Zusatzmodule von insgesamt 12 Monaten absolvieren, die vor, während oder im Anschluss an das Regelstudium stattfinden.) Kein Vorpraktikum / Vorbereitungsjahr absolvieren müssen in der Regel Fachfrauen / Fachmänner Gesundheit EFZ mit Berufsmaturität sowie Inhaber/innen einer Fachmaturität Gesundheit, eines SRK-Diploms oder eines HF-Abschlusses eines Gesundheitsberufs.
  • je nach Vorbildung Zusatzausbildung in Naturwissenschaften

Über Details informieren die Fachhochschulen.

Je nach Vorbildung und Fachhochschule kann ein verkürzter berufsbegleitender Studiengang besucht werden.

Berufsverhältnisse

Pflegefachleute FH übernehmen komplexe Pflegeaufgaben in Spitälern, Pflegeheimen, psychiatrischen Kliniken, Spitexzentren usw. Mit entsprechender Berufserfahrung können sie leitende Funktionen in Stations- oder Pflegeabteilungen oder im Pflegedienst übernehmen. Weitere Möglichkeiten bestehen zum Beispiel im Betriebsmanagement, im Ausbildungsbereich, in der angewandten Forschung oder in der Prävention.

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